Systemerklärung


Je nach konstruktiven und statischen Anforderungen an die Fassade, unterteilen wir unsere Unterkonstruktions-Systeme in drei Hauptgruppen:

 

Light – Einfache und kostengünstige Systeme für nicht schwere Fassaden geringer Höhe mit normalen Windbelastungen. Das Hauptmerkmal dieser Systemgruppe sind die L-Wandhalter und T- oder L-Profile, die in Gleitpunkten über Langlöcher im Wandhalter und im Festpunkt über Rundlöcher vernietet werden.

Unterkontruktion - Light-Systeme

 

Standard – Systeme für höhere konstruktive Anforderungen bzw. höhere Fassaden, starke Windlasten oder größere Eigenlasten. Das Merkmal dieser Gruppe sind die U-Wandhalter und U- oder Hut-Profile. Die Halteprofile werden mittels Gleitelementen an den Wandhaltern befestigt, was zum einem größere thermische Bewegungen ermöglicht, zum anderen auch eine vereinfachte Montage bedeutet. Das Ausrichten der Profile ist schnell und einfach und es bedarf  kein zwängungsfreies Nieten in Langlöcher, das Gleitelement wird mit dem Wandhalter fest vernietet. Als vereinfachte Variante kann aber auch wie gewohnt in die vorhandenen Langlöcher genietet werden.

Unterkonstruktion - Standard-Systeme

 

High – Diese Systeme erlauben die Überbrückung größerer Längen ohne Zwischenabstützungen. Dieses ermöglichen die verstärkten Mehrkammerprofile sowie die größeren Wandhalter. Diese Systeme sind unersetzlich bei Skelettbauten ohne tragendes Mauerwerk sowie Bauten bei denen die Verankerung nur im Bereich der Geschoßdecke möglich ist oder aus anderen Gründen keine Zwischenwandhalter gesetzt werden können.

Unterkonstruktionen - High-Systeme